Großstadtromantik und andere Kleinigkeiten

 

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Sonntag.

Zu viele Gedanken kreisen in meinem Kopf herum, als dass ich alle problemlos aufschreiben könnte. Bücher (aktuell: JG Ballards Kurzgeschichten nach der Odyssee "American Psycho"), Musik (gestern Festival: u.a. Jamiroquai, Gil-Scott Heron (!!!) und Gotan Project), Frauen (im Suff SMS geschrieben, "du bist sexy und sinnlich" ist noch die harmloseste), Kater (nicht so schlimm wie vermutet), usw.

Heute morgen an der Tankstelle wurde ich von der Verkäufern etwas skeptisch beäugt, das lag wohl an den zersausten Haaren, dem dreckigen Pulli und den Augenringen, die man auch aus 1km Entfernung noch sieht. Aber sie war freundlich, das muss man ihr lassen.

Jetzt gerade versuche ich, Gedankenfragmente zusammenzusetzen und hier einzupflanzen, aber das gelingt nicht wirklich, daher wird das wohl eher der verzweifelte Versuch einer "Ulysses Light" Version. Also, fangen wir an:

Blau. Der Blog. Nein, so geht das gar nicht, da mach ich mir nur lächerlich. B. Ja, B., gutes Thema. Ich weiß nicht, was ich von dieser Frau will, sie reizt mich weder optisch noch geistig und trotzdem frage ich mich, warum wir noch nichts miteinander hatten. Ist ein nettes Mädchen, Betonung auf Mädchen. Klug und witzig, aber keine geistige Herausforderung, aber wer ist das schon? C. wirft mir immer vor, dass ich zu anspruchsvoll bin, M. auch, aber... das stimmt nicht. Ich bin sehr schwer zufrieden zu stellen, ja, aber bei mir gibt's nun mal nur Extreme, ich könnte nie eine Beziehung mit einem Menschen eingehen, der mich nach dem zweiten Treffen schon langweilt. Natürlich ist es möglich, dass ich der Langweiler bin, aber auch nur, weil ich irgendwann einfach keine Lust mehr habe, Gedanken mit der Person zu teilen. Es gibt zwei Menschen, die meine ungeteilte Aufmerksamkeit verdienen, und einer davon nervt permanent. Der andere darf sich gerne den Stempel "Bester Freund" an die Scherpe heften. Das ist so ne manly Freundschaft, mit elendslangen Diskussionen über Titten und Ärsche, Sex in all seinen Varianten, usw. Frauen reden ja auch permanent über Schwänze, warum also nicht einfach gleich tun? Man braucht diesen Ausgleich, sonst geht man innerlich unter. Ab und an mal schweinisch, sexistisch und politisch unkorrekt sein, wen stört's? Wer war nicht schon mal in einer Situation, in der lautes Lachen die wohl unangebrachteste Reaktion ist?

Das führt alles zu nichts, ich glaub, ich bin gerade nicht wirklich fähig, konkrete Sätze zu verfassen, ich versuch's am Abend wieder.

Wiederschaun.
25.7.10 10:38
 



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